Unsere Aktionen

Viele kleine Leute an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun,               können das Gesicht der Welt verändern.

Interessengemeinschaft Stolper Feld

Im April 2019 haben Menschen aus Frohnau, Hermsdorf und Hohen Neuendorf die regionale „Interessengemeinschaft Stolper Feld“ gegründet.
Es geht darum, das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer nachhaltigen und im Sinne der Biodiversität ausgerichteten Bewirtschaftung/landwirtschaftlichen Nutzung auf den Stolper Feldern zu erhöhen. Deshalb will die Interessengemeinschaft eine nachhaltige Veränderung gemeinsam, in gegenseitigem Respekt und mit Wertschätzung mit den Verantwortlichen für die Stolper Felder (Eigentümer*innen und Pächter*innen) auf den Weg bringen.

Victor Gollancz Grundschule – Photovoltaik aufs Dach? 

Seit Herbst 2019 wird der Anbau und Verbinderbau der Victor-Gollancz-Grundschule renoviert. Es ist geplant, das Dachgeschoss des Anbaus, den Sonnenschutz der Klassenräume, die Fassade und die Fenster zu sanieren. Die Installation einer Photovoltaik Anlage war vom Bezirksamt Reinickendorf nicht angedacht. Das Klima Mahnwachen-Team konnte hier einen Denkanstoß geben.

Das Solar-Zentrum Berlin konnte in einer ersten Wirtschaftlichkeitsprüfung zeigen, dass die Installation einer Photovoltaik Anlage sinnvoll ist und zu einer deutlichen CO2-Einsparung beitragen kann.Nach einem Treffen im Januar 2020 mit den zuständigen Mitarbeitern des Bezirksbauamtes und dem Direktor der Schule, wurde nun im Nachhinein eine genaue Prüfung der Wirtschaftlichkeit und eine Prüfung der Genehmigungsfähigkeit von Seiten des Denkmalamtes für die Installation einer Photovoltaik Anlage angestoßen.  Über diesen ersten Erfolg freuen wir uns sehr!

Update 15. April 2020: Eine weniger erfreulich Nachricht: Das Gerüst an der Victor-Gollancz Grundschule wird gerade abgebaut. Es kam leider keine weitere E-mail vom Bezirksamt und/oder Schulleiter bezüglich unseres Vorschlags ein Solardach zu installieren. Vielleicht können wir das Thema trotzdem für andere Schulen in Frohnau nochmal angehen.

Update Juni 2020: Es wurde leider auf die Installation einer PV-Anlage verzichtet. Hier der Wortlaut der Begründung des Senats für den Verzicht auf die Installation einer Anlage zur Erzeugung von Strom oder Wärme aus Solarenergie (Drucksache 18 / 23 470 des Abgeordnetenhauses von Berlin): „Die Schule ist von allen Seiten einsehbar und eine PV- oder Solaranlage auf dem denkmalgeschützten Haus wäre immer sichtbar. Die Untere Denkmalschutzbehörde sieht keine Möglichkeit, eine PV- oder Solarthermie-Anlage denkmalverträglich unterzubringen, obgleich dies im Sinne der Umweltentlastung begrüßenswert wäre. Schlussendlich hat der Tragwerksplaner festgestellt, dass die bestehende Dachkonstruktion dafür nicht geeignet ist und die vorhandenen Balken verstärkt werden müssten.“

Wir bedauern diese Entscheidung sehr!

Plastik- und Einweggeschirr auf den Frohnauer Märkten?

Seit dem 1. Januar 2020 hat das Bezirksamt Reinickendorf entschieden, dass bei allen genehmigungspflichtigen öffentlichen Veranstaltungen kein Plastik- oder Einweggeschirr verwendet werden darf. Dies betrifft somit natürlich auch die wunderbaren Frohnauer Märkte. Wir haben im Januar 2020 mit dem Kultur- & Geschäftsstraßenmanagent Kunsthand-Berlin Kontakt aufgenommen, um gemeinsam Lösungen für die Frohnauer Märkte zu entwickeln. Schon beim nächsten Kunstmarkt werden Sie die Lösungen präsentiert bekommen!

Mit dem Füßebus zur Schule –
Emissionen: null, Spaß: hundert

Kennst du den Füßebus? Wir selbst haben kürzlich zum ersten Mal von ihm gehört. Ein Erstklässler erzählte mit Begeisterung, dass er jeden Morgen mit dem Füßebus zur Schule „fährt“. Die Haltestelle ist direkt vor seiner Haustür. Dort trifft er sich um zehn vor acht mit dem Nachbarsjungen und einem Mädchen aus seiner Klasse. Sie gehen zusammen zu Fuß zur Schule und werden dabei immer im Wechsel von einem Elternteil begleitet. Unterwegs gibt es noch eine weitere Haltestelle vor der Haustür eines befreundeten Zweitklässlers. Um fünf nach acht kommt der Füßebus an: Endstation Grundschule. Die letzten 50 Meter durch den Park zum Hintereingang der Schule gehen die vier Buskinder ohne erwachsene Begleitung.
Der Erstklässler erzählte mit leuchtenden Augen – und der Funke ist sofort übergesprungen: Seitdem tragen wir diese wunderbare Idee gerne an andere Grundschuleltern weiter.

Zeichnung: Fiona

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